
Zurück auf dem Festland ging unsere Reise weiter quasi einmal quer durch Griechenland von der West- zur Ostküste.
Die ersten Tage verbrachten wir in einem Bergdorf namens Kanalia. In erster Linie wegen der nahe gelegenen Klettergebiete. Doch auch das Dorf an sich entpuppte sich als echte Schönheit. Und was uns am meisten überraschte, primär ist die Gegend für ihren Skitourismus bekannt. Und das in Griechenland! Die umliegenden Berge sind nicht höher als 1.300 m. Dass es in diesen südlichen Regionen Schnee gibt ist für uns kaum vorstellbar.

Bergdorf Kanalia 
Blick auf die Ortsmitte 
Wird noch gefahren! 
Typisches Bild: Straßenhunde 
Restaurant Kanalion Gefsis 
Ausblick auf Kanalia und das Umland 
Bienestöcke mit professioneller Elektrosicherung 😉 
Alte Steinbrücke von Pyli 

Gemischtwarenladen im Nachbardorf 
mit super nettem Besitzer 
Griechisches Frühstück
Auch die Klettergebiete erwiesen sich als wirklich lohnend. Die einheimische Kletter Community hat diese mit viel Zeit und Liebe hergerichtet, so finden sich z.B. die Namen aller Routen am Fels angeschrieben. Es wurden Holzpodeste zum Sitzen und Ablegen der Rucksäcke errichtet und im Gebiet Mouzaki sogar eine für alle offene Hütte mit 6-8 Schlafplätzen.
Und auch die Liste der Tiere, die uns auf unserer Reise begegnet sind, konnten wir um eine Spezies erweitern: Griechische Landschildkröten! 🙂 Sowohl am Straßenrand, als auch auf dem Zustieg oder sogar direkt neben uns am Fels zeigten sich die kleinen Panzertiere.

Klettergebiet Pyli 
Klettergebiet Mouzaki 
Holzpodest am Wandfuß 
Hütte mit Schlafplätzen 
Besuch am Fels 
Den nächsten Zwischenstopp legten an einem deutlich bekannteren Ort in Griechenland ein: den Klöstern von Meteora. Es handelt sich dabei um insgesamt 24 Klöster, die auf hohen Sandsteinfelsen gebaut wurden und bei dunstiger Luft manchmal zu schweben scheinen. Sechs der Klöster sind heute noch bewohnt und können teilweise besichtigt werden. Die meisten Besucher fahren (leider) mit Auto oder Bus von Kloster zu Kloster. Tatsächlich gibt es aber tolle Wanderwege inmitten der Felsen, von denen sich tolle Blicke auf die Felsen und das Naturspektakel bieten. Für die 6 Kilometer Wanderung brauchten wir vor lauter Staunen am Ende einen halben Tag 😀

Blick von einem der Klöster aus 
Angemessene Bekleidung beim Besuch der Klöster: 
Schultern und Knie müssen bedeckt sein 
Felstürme am Wanderweg 
Kloster inmitten der Felswand 




Ach und wem die Klöster von Meteora jetzt kein Begriff sind, werft doch bei eurem nächsten Besuch beim Griechen mal einen genaueren Blick auf die Abbildungen auf der Serviette 😉
Zum Abschied von Griechenland (und leider vermutlich auch von Sommer und Meer) machten wir nochmal Halt an der Ostküste in der Nähe des Olymp Gebirges. Bei Sylvia – wir wussten gar nichts von diesem zweiten Standbein 😉


Zugang zum Meer 
Home ❤ 
Privatstrand bei Camping Sylvia
Ab jetzt geht es für uns langsam wieder Richtung Norden, mit erstem Ziel Nordmazedonien. Mehr dazu im nächsten Blogartikel…
P.S. Für kurze Videos von unseren Erlebnissen könnt ihr auch gerne mal auf unserem Youtube Channel Mai Tours vorbei schauen 🙂