
Wie im letzten Blogeintrag schon verraten, befinden wir uns seit nunmehr 14 Tagen in Tonsai. Tonsai ist nicht etwa eine Region oder Stadt, sondern im Wesentlichen ein Strandabschnitt. Tonsai ist durch den Dschungel vom Landesinneren abgetrennt und daher nur mit dem Boot von Ao Nang, der nächstgrößeren Stadt, aus erreichbar. Die Überfahrt erfolgt mittels sogenannter Longtailboote, einfachen länglichen Holzbooten, die mit regulären Automotoren betrieben werden und in denen 8-10 Menschen Platz finden. Die Motoren werden einfach außen auf die Boote montiert. Extrem laut aber auch ein großer Spaß! 🙂
In Tonsai selbst gibt es zwei Hotelanlagen, sowie ein kleines Hippie Dorf mit einfachen Unterkünften und Garküchen. Touristischer geht es in der Nachbarbucht Railay Beach zu. Dort befinden sich etliche Resorts, Hotelanlagen, Restaurants und Bars. Von Tonsai aus ist Railay nicht nur per Boot, sondern auch auf dem Fußweg erreichbar. Perfekt, wenn einem mal nach etwas Trubel und Abwechslung zumute ist!







Das erste Mal in Tonsai waren wir zum Jahreswechsel 2018/2019. Damals war das kleine Hippie Dorf noch gut besucht und voller Leben. Doch leider hat Corona hier erhebliche Spuren hinterlassen. Die meisten der Hütten sind mittlerweile verlassen und verfallen. Wie schade um dieses herrliche Fleckchen Erde. Wir hoffen sehr, dass mit steigendem Tourismus einiges wieder aufgebaut und an die besseren Zeiten angeknüpft werden kann!



Unsere Tage verbringen wir hauptsächlich mit Klettern. Nach der langen Kletterpause in Sri Lanka müssen sich unsere Haut und Körper erst wieder langsam daran gewöhnen. Felsen und Projekte gibt es zahlreiche, wir könnten dafür wohl noch sehr lange hier bleiben 😉
Außer uns befinden sich noch ca. 20 andere Kletterer und genauso viele Einheimische in Tonsai. Weitere Touristen gibt es so gut wie keine. Wir fühlen uns fast ein bisschen wie auf einer einsamen Insel und genießen die Entspanntheit des Lebens hier. Essensmöglichkeiten gibt es zwar nicht viele, dafür ist die Qualität aber umso besser – auch wenn der erste Eindruck dies nicht immer vermuten lässt. Die Auswahl an Speisen ist groß und alles wird frisch zubereitet. Wir sind immer wieder beeindruckt, was die Muttis mit den einfachen Mitteln hier in kürzester Zeit zaubern können.









Doch natürlich machen wir auch noch anderes, als nur Klettern und Essen 😉 Schon alleine für den Fußweg nach Railay gibt es 4 Optionen. Eine davon mitten durch den Dschungel. Bei Ebbe ist es außerdem möglich, das kurze Stück direkt am Strand entlang zurück zu legen.



Für größere Ausflüge macht es Sinn, sich in Ao Nang einen Roller zu mieten. Wir machten z.B. eine Tagestour zum Dragon Crest Mountain (Khuan Sai). Eine insgesamt etwa dreistündige Wanderung führt dort über 500 Höhenmeter zu einem spektakulären Aussichtspunkt. Auf dem Rückweg wurden wir leider von einem Tropengewitter eingeholt, was sowohl die Fahrt auf dem Roller, als auch die im Longtailboot zu einem Abenteuer werden ließ.






Einen weiteren Pausetag nutzten wir dann noch, um unser Visum um weitere 30 Tage zu verlängern. Wir wollen einfach noch nicht weg hier 🙂

Thailand ist einfach wunderschön, war mit einer der besten Urlaube die je gemacht habe.
Wünsche euch weiterhin viel Spaß & Abenteuer 🙂
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Vielen Dank! ☺️ Ja, finden wir auch, ist einfach traumhaft schön!
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