Thailand – Bangkok

Nicht One Night in Bangkok, sondern Three Nights in Bangkok sollten den Abschluss unseres Aufenthalts in Thailand bilden. Unsere Reiseroute war dabei: mit dem Longtailboat von Tonsai nach Ao Nang, von dort im Minibus zum Flughafen in Krabi, Flug nach Bangkok und dann nochmal 40 Kilometer mit dem Taxi durch Bangkok bis zu unserem Hotel. Hört sich viel an, dauerte aber insgesamt gerade mal 5 Stunden 🙂

Auf dem Weg durch die Stadt zeigten sich gleich einige der für Bangkok so typischen Bilder: die Skyline geprägt von unzähligen Hochhäusern, riesige Shopping Malls, Bilder der Königsfamilie entlang des Weges und das zweistöckige Straßensystem mit erhöhter Stadtautobahn.

Wir gönnten uns ein Hotelzimmer im Bangkoker Riverside Viertel. Wie der Name schon sagt, liegen die (meist etwas teureren und weit in die Höhe ragenden) Hotels dort direkt am Fluss Chao Praya und bieten spektakuläre Ausblicke auf den Fluss und die Skyline von Bangkok. Ein weiterer Vorteil dort ist, dass man sich nicht durch den Stadtverkehr quälen muss, sondern die bekanntesten Sehenswürdigkeiten einfach bequem per Boot abfahren kann. Nur eben nicht im Hop on Hop off Bus, sondern im Hop on Hop off Boot 😀

Den ersten Stopp machten wir beim berühmten Wat Arun Tempel, benannt nach dem indischen Gott der Morgenröte Aruna. Der Tempel ragt um die 70 Meter in die Höhe und zählt zu einem der schönsten Tempel in Bangkok. Besonders beeindruckend sind die vielen Mosaike mit Blumenmuster aus buntem Porzellan.

Die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Bangkoks stellt vermutlich der Grand Palace dar, die offizielle Residenz der Könige von Siam vom Ende des 18. Jahrhunderts bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Der Komplex des ehemaligen Königspalasts erstreckt sich auf ein etwa 2,6 km² großes Gelände und besteht aus mehreren Gebäuden. Es herrscht dort eine besonders strenge Kleiderordnung. In Tempelanlagen müssen grundsätzlich Schultern und Knie bedeckt sein, übers Knie reichende Shorts sind bei Männern normalerweise kein Problem. Doch für den Grand Palace musste sich auch Michi einen Überzieher zulegen – ein lohnender Geschäftszweig für die Straßenhändler vor Ort!

Ein weiteres Highlight in Bangkok ist Chinatown. Direkt hinter dem Chinatown Gate betritt man eine kleine chinesische Parallelwelt – wobei klein nicht wirklich stimmt, es handelt sich dabei um eines der größten Chinatowns weltweit. Das Herzstück bildet die Yaowarat Road, die fasziniert mit ihrem Trubel, bunten Leuchtreklamen und einem riesigen Angebot an Streetfood. Unzählige Garküchen und Marktstände locken mit allerhand kulinarischen Köstlichkeiten und Kuriositäten. Auch wer in Thailand Gold kaufen möchte, ist hier richtig. Mehr als 150 Goldhändler haben sich in diesem Viertel angesiedelt, in den Juwelierläden geht es zu wie samstags an der Metzgertheke 😉

Leider waren zwei Tage einfach viel zu kurz, um Bangkok wirklich zu erkunden aber wir kommen definitiv wieder!

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