
Mit einer Zwischenübernachtung am Gardasee ging es für uns von Frankreich aus immer näher Richtung Heimat. Als letztes Ziel auf unserer Reise entschieden wir uns für das Zillertal in Österreich. Das dortige Klettergebiet Ewige Jagdgründe stand schon länger auf der Liste der Ziele, die wir gemeinsam bereisen wollten. Auf 1.200 Höhenmetern liegen die Klettersektoren idyllisch von Bergwiesen und Kühen umgeben am Rande eines Gebirgsbaches. Durch die Höhenlage lässt es sich auch bei hochsommerlichen Temperaturen gut klettern.









Neben den lohnenden Klettermöglichkeiten besticht das Zillertal natürlich vor allem auch durch seine Berge. Bei einer Wanderung am Penken mit spektakulärer Kulisse genossen wir nicht nur den Ausblick, sondern auch die Möglichkeit, in einer der zahlreichen Hütten einkehren zu können. Eine willkommene Abwechslung zu der mitgebrachten Brotzeit, mit der wir uns in den letzten Monaten in den eher abgelegenen Gegenden begnügen mussten.







Mit der bekannten Sprache, dem vertrauten Essen und den heimischen Gewohnheiten half diese letzte Woche in Österreich gleich auch beim Akklimatisieren an unser neues altes Leben in Deutschland. Da wir sowohl von einem Kultur-, als auch von einem Temperaturschock verschont blieben, war das Heimkommen und wieder heimisch fühlen nicht schwer. Am 24. Juli war es soweit: wir überquerten die Grenze zu Deutschland und beendeten damit unser großes Abenteuer.
Ganz so unspektakulär konnten wir die Reise dann aber natürlich doch nicht enden lassen. Wir begaben uns also erstmal auf einen spontanen Road Trip quer durch Deutschland um Chrissi einen weiteren Traum zu erfüllen: ihren eigenen kleinen Fiat 500. Wir konnten unser Glück fast selbst nicht glauben aber wir wurden tatsächlich fündig und kehrten so nach einem Jahr mit einem Familienmitglied mehr nach Bamberg zurück 🙂




PS: Wer mag kann für eine kleine Zusammenfassung unserer Reise in Zahlen gerne noch hier weiterlesen: It’s All About The Numbers