
Obwohl schon knapp zwei Wochen seit unserem letzten Post vergangen sind, gibt es von uns nicht viel Neues zu berichten. Wir warten immer noch darauf, dass die Einreisebeschränkungen von Südafrika aus aufgehoben oder zumindest gelockert werden.
Die vergangenen Tage verbrachten wir hauptsächlich an der Küste im Süden von Kapstadt: die ersten Tage in Simon’s Town und anschließend in Kalk Bay.

Die Dimensionen, in die sich Kapstadt und seine Vororte ausbreiten, sind enorm. Über knapp 30 Kilometer ist die Ebene komplett städtisch bebaut. Wir mussten unseren Mietwagen am Flughafen tauschen, da erscheint eine Fahrt im Stadtverkehr schon fast endlos!
Die Hauptattraktion in Simon’s Town sind die dort ansässigen Pinguinkolonien. Man kann die Tiere von nächster Nähe aus beobachten und angeblich sogar mit ihnen schwimmen. Aktuell war wohl gerade Paarungszeit – ein Spektakel, dass wir so auch noch nicht zu Gesicht bekommen hatten 😉




Nicht nur in Simon’s Town, sodern in der kompletten Region finden sich traumhaft schöne Küstenabschnitte mit schier endlosen Sandstränden. Die Gegend hat nur ein Problem: Wind. Und damit meinen wir nicht eine leichte Brise, sondern orkanartige Windböen mit ca. 50 km/h und die damit verbundenen permanenten Wetterumschwünge. Mit Wolken, Niederschlag und Wind kann dabei aus 20 Grad ganz schnell so ungemütliches Wetter werden, dass Ausflüge oder sportliche Aktivitäten unmöglich bzw. maximal frustrierend werden. Das ging uns nicht nur bei Strandbesuchen, sondern auch beim Klettern so.






Rund um Kapstadt gibt es ein paar wirklich lohnende Klettergebiete. Darunter The Mine und Silvermine, beide erhöht gelegen mit sagenhaftem Ausblick auf die Ausläufe Kapstadts und bis zum Meer.
In einem ehemaligen Steinbruch am Fuße des Tafelbergs befindet sich Higgovale Quarry, das einzige Granitklettergebiet am Westkap (sonst gibt es ausschließlich Sandstein).









Nachdem uns das raue Klima an der Küste dann doch etwas zu anstrengend geworden ist, befinden wir uns mittlerweile wieder im Landesinneren ca. 3 h von Kapstadt entfernt. Wir wohnen in der Kleinstadt Montagu im Distrikt Cape Winelands. Grund dafür ist nicht nur der Wein, sondern wie ihr euch vermutlich schon denken könnt, die dort zu findenden Klettergebiete. Mit knapp 30 Grad und Sonne lässt es sich hier auch erstmal prima aushalten 🙂






PS: Für diejenigen, die es interessiert, wie wir hier so leben, heute mal noch ein paar Bilder von unseren letzten Ferienwohnungen.









Hallo Chrimi, sind begeistert, wunderschöne Bilder, interessante Kommentare, die Pinguine haben wir vor 4 Jahren besucht. Schöne winterliche Grüße und euch ein schönes Wochenende von Willi und Roswitha.
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Ja lustig! Die sind wirklich herrlich anzuschauen und schön, wenn bei euch auch wieder Urlaubserinnerungen hochkommen. Schönes Wochenende und liebe Grüße aus der Sonne 😉
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